Wissenmanegement an der Hochschule

01 Aug 2005

In der Veröffentlichung “Knowledge and knowledge management: A delicate challenge for universities” (Juni/2003) geht Gabi Reinmann-Rothmeier der Frage nach, “ob Hochschulen heute Wissensmanagement brauchen und welchen Wert bestehende Wissensmanagement-Modelle für die Hochschule haben.” Dazu geht sie allgemein auf die Grdl. des Wissensmangement ein. In einem weiteren Schritt bezeichnet sie die Hochschulen als Wissenorganisation, da “keine andere Organisation so viele Wissensgebiete auf einmal abdeckt, keine andere Organisation zählt so vielfältige Wissensprozesse zu ihrem „Kerngeschäft“, keine andere Organisation zeichnet sich deutlicher durch „Wissensarbeit“ aus wie die Hochschulen.” Desweiteren wendet sie sich den “Wissensbarrieren in der Hochschule” zu, die sie sehr detailliert beschreibt. Der letzte Abschnitt umfasst die “Entwicklung von Wissensmanagement an der Hochschule” und stellt dazu einen Bezug: Unternehmen - Hochschule.

Kernaussage: Erst das Konzept, dann Methoden und technische Tools. „Theorie und Praxis des Wissensmanagements begehen großteils den alten Fehler, zuerst ideale technische Systeme zu gestalten und sie erst bei Überführung in den Nutzungskontext durch Nachbesserungen an den Menschen anzupassen“

Sehr informativer Beitrag!!!

Politische Meinung: Die Universität in der Wissensgesellschaft

03 Jul 2005

In einer Veröffentlichung (September 2000) von der Konrad-Adenauer Stiftung geht der Autor Wolfgang Bergsdorf der Frage nach. Welchen Anforderungen müssen sich die Universität und die Studenten in der Wissensgesellschaft stellen? Abschließend stellt er das Gründungskonzept der Uni Erfurt vor.

Kernaussagen:

  • “Die Verabschiedung der Relevanz des Alltagswissens wird der wichtigste Effekt der Wissensgesellschaft sein”, dies erfordert die Bereitschaft zum Lebenslangen Lernen
  • “Gleichzeitig entscheiden die Schnelligkeit des Wandels, die Sensibilität für Zeitdifferenzen und vor allem das Erkennen von Zusammenhängen über die Chancen des Einzelnen auf dem Markt.”
  • “Wissen wird auf Wissen angewandt” und Wissen wird die wichtigste Ressource. So ergibt sich durch die “explosionsartige Vervielfältigung” die Schlussfolgerung, das “Kommunikationskompetenz oder Medienkompetenz so zu Schlüsselqualifikationen in der Wissensgesellschaft werden”, dies erfordert weiterhin eine “maximale Bildung und Ausbildung anzubieten”.
  • “Grundlagen für Kommunikation und Kooperation in einer Gesellschaft müssen geschaffen” werden
  • “Generalisten gefragt” von der Wirtschaft, das bedeutet “heute ist nicht die möglichst frühzeitige und möglichst weit gehende Spezialisierung die beste Vorbereitung auf den Beruf, sondern ein Studium, das dazu befähigt, mit wissenschaftlichen Methoden Probleme zu bewältigen und auf neue Situationen systematisch einzugehen.”

Die Universität in der Wissenschaft

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