Politische Meinung: Die Universität in der Wissensgesellschaft
In einer Veröffentlichung (September 2000) von der Konrad-Adenauer Stiftung geht der Autor Wolfgang Bergsdorf der Frage nach. Welchen Anforderungen müssen sich die Universität und die Studenten in der Wissensgesellschaft stellen? Abschließend stellt er das Gründungskonzept der Uni Erfurt vor.
Kernaussagen:
- “Die Verabschiedung der Relevanz des Alltagswissens wird der wichtigste Effekt der Wissensgesellschaft sein”, dies erfordert die Bereitschaft zum Lebenslangen Lernen
- “Gleichzeitig entscheiden die Schnelligkeit des Wandels, die Sensibilität für Zeitdifferenzen und vor allem das Erkennen von Zusammenhängen über die Chancen des Einzelnen auf dem Markt.”
- “Wissen wird auf Wissen angewandt” und Wissen wird die wichtigste Ressource. So ergibt sich durch die “explosionsartige Vervielfältigung” die Schlussfolgerung, das “Kommunikationskompetenz oder Medienkompetenz so zu Schlüsselqualifikationen in der Wissensgesellschaft werden”, dies erfordert weiterhin eine “maximale Bildung und Ausbildung anzubieten”.
- “Grundlagen für Kommunikation und Kooperation in einer Gesellschaft müssen geschaffen” werden
- “Generalisten gefragt” von der Wirtschaft, das bedeutet “heute ist nicht die möglichst frühzeitige und möglichst weit gehende Spezialisierung die beste Vorbereitung auf den Beruf, sondern ein Studium, das dazu befähigt, mit wissenschaftlichen Methoden Probleme zu bewältigen und auf neue Situationen systematisch einzugehen.”
