Corporate eLearning mit Weblogs und RSS

01 Oct 2005

Martin Roell hat im “Handbuch E-Learning” seinen neuen Beitrag “Corporate E-Learning mit Weblogs und RSS” (2005) veröffentlicht und stellt diesen als freien Text zur Verfügung. Schön!!! Dank an Martin Roell … !!! Schwerpunkte des Beitrages sind die Einsatzmöglichkeiten von Weblogs und RSS in formellen und informellen Lernenszenarien in Unternehmen. Der Beitrag dient aber nur als Überblick (20 Seiten, Grafiken sind gut). Informativ ist der Abschnitt 4 (Einsatz von Weblogs zur Unterstützung des informellen Lernens) und Abschnitt 5 (Nutzen persönlicher Weblogs für Organisationen).

Martin Roell versteht “Lernen als Konstruktion von Wissen und Aufnahme von Erfahrungen, so wird beim informellen Lernen schnell deutlich, dass man sich beim Gestalten von E-Learning an einer Konvergenzstelle zum Wissensmanagement befindet: Die Interventionen und eingesetzten Werkzeuge gleichen sich …” An dieser Stelle wird wieder mal eLearning und Wissensmanagement gleichgesetzt. Was für Werkzeuge stellt sich hier die Frage? eLearning ist ein Teilbereich für die Aus- und Weiterbildung und dient zur Wissenvermittlung und ist ein Werkzeug bzw. Konzept, das im Rahmen des Wissenmanagement für die Wissensgenerierung genutzt werden kann. Jedoch haben beide Konzepte unterschiedliche Ansatzpunkt. Also können”Weblogs als elektronische Journale eingesetzt werden”, somit für die Wissensrepräsentation. “Sie verbinden dabei drei Rollen: die des Informationsspeichers, die des Reflexionsmediums und die des Diskursmediums.” Weiter können “Weblogs auch innerhalb von Communities of Practice eingesetzt werden”, also für den Prozeßbereich Wissenskommunikation.

CMS-Journal der HU Berlin mit Schwerpunkt Open Access

05 Sep 2005

Einen sehr interessanten Beitrag zum Thema Open Access an HU Berlin stellt das neue CMS-Journal Nr. 27 vom 12.08.2005 bereit. In dem Heft ” setzen sich die Autoren – vorrangig aus dem Computer- und Medienservice und der Universitätsbibliothek – intensiv mit den unterschiedlichen Betrachtungspunkten dieser weltweiten Bewegung auseinander.” Nach einem einführenden Beitrag zu Open Access und dem welfweiten freien Publizieren wird der edoc-Server der HU Berlin vorgestellt und darauffolgend werden zahlreiche praktische Beispiele vorgestellt. Mit diesem Journal stellt die HU Berlin einen sehr umfangreichen Beitrag zum freien, wissenschaftlichen, weltweiten Publizieren vor.
Der einzige Nachteil dieses Journal ist, das ich nicht das gesamte Journal als pdf speichern kann und so nicht offline lesen kann. Schade!!!! Das erschwert natürlich das Lesen!!! Ansonsten kann ich jedem der sich mit Open Access beschäftigt dieses Journal empfehlen.

Interview zum Thema: E-Learning & Wissensmanagement

10 Aug 2005

Zum Statement von 04/03 www.global-learning.de -
Zum Thema : E-Learning & Wissensmanagement nimmt Prof. Dr. Gabi Reinmann-Rothmeier, Professorin für Medienpädagogik an der Universität Augsburg, Stellung.

zum Interview

Welche Kompetenzen verlangt der Arbeitsmarkt?

03 Aug 2005

Dieser Frage geht Karl Heinz Minks in seinem informativen Symposiumsbeitrag nach, der in der Veröffentlichung “Bachelor-und Master-Ingenieure - Welche Kompetenzen verlangt der Arbeitsmarkt?” vom Stifterverband für Deutsche Wirtschaft 2004 erschienen ist. In seinem Beitrag widmet er sich in erster Linie drei Fragen:

  • Was benötigen junge Ingenieurinnen und Ingenieure im Beruf?
  • Was können sie aus eigener Einschätzung und was können sie nur unzulänglich?
  • Welche Kompetenzen sollten im Studium stärker berücksichtigt werden?

Kernaussage: Neben der fachlichen Kompetenz sind Kompetenzen, wie Kommunikationsfähigkeit, fächerübergreifendes Denken und Kooperationsfähigkeit, entscheidend für den Erfolg im Beruf. Diese müssen schon während des Studium eine zentrale Rolle einnehmen, das bedeutet “der Erwerb von Fach-und Schlüsselqualifikationen ist nur als Ergebnis eines integrierten Lernprozesses effektiv möglich und Kompetenzentwicklung [..] erweist sich [..] am besten in integrativen projektorientierten Studienveranstaltungen (S. 39, Abb.15).

Zum Beitrag: Welche Kompetenz verlangt der Arbeitsmarkt? [PDF] (gefunden im Servicebereich der HIS)

Wissenmanegement an der Hochschule

01 Aug 2005

In der Veröffentlichung “Knowledge and knowledge management: A delicate challenge for universities” (Juni/2003) geht Gabi Reinmann-Rothmeier der Frage nach, “ob Hochschulen heute Wissensmanagement brauchen und welchen Wert bestehende Wissensmanagement-Modelle für die Hochschule haben.” Dazu geht sie allgemein auf die Grdl. des Wissensmangement ein. In einem weiteren Schritt bezeichnet sie die Hochschulen als Wissenorganisation, da “keine andere Organisation so viele Wissensgebiete auf einmal abdeckt, keine andere Organisation zählt so vielfältige Wissensprozesse zu ihrem „Kerngeschäft“, keine andere Organisation zeichnet sich deutlicher durch „Wissensarbeit“ aus wie die Hochschulen.” Desweiteren wendet sie sich den “Wissensbarrieren in der Hochschule” zu, die sie sehr detailliert beschreibt. Der letzte Abschnitt umfasst die “Entwicklung von Wissensmanagement an der Hochschule” und stellt dazu einen Bezug: Unternehmen - Hochschule.

Kernaussage: Erst das Konzept, dann Methoden und technische Tools. „Theorie und Praxis des Wissensmanagements begehen großteils den alten Fehler, zuerst ideale technische Systeme zu gestalten und sie erst bei Überführung in den Nutzungskontext durch Nachbesserungen an den Menschen anzupassen“

Sehr informativer Beitrag!!!

Das Münchner Modell

20 Jul 2005

In diesem Skript wird das Münchner Modell als Wissensmangement-Regelkreis (Gabi Reinmann-Rothmeier) detailliert vorgestellt.

Abstract:

Ausgangspunkt des Münchener Wissensmanagement-Modells ist die Zielrichtung des Lernens sowie die Vorstellung von Wissen als einem variablen Zustand zwischen Information und Handeln. Wissensmanagement umschreibt im Münchener Modell den Versuch, Wissensbewegungen zwischen Information und Handeln so zu gestalten, dass konkrete Probleme und Situationen zielbezogen bewältigt werden können; es verkörpert eine neue Einstellung gegenüber Wissen und Wissensträgern sowie eine neue Kultur im Umgang mit diesen und e rmöglicht eine Integration des technisch orientierten Informationsmanagements mit dem Human Ressourceorientierten Kompetenzmanagement. Mit den vier Phänomenbereichen Wissensrepräsentation, -nutzung, -kommunikation und -generierung will das Münchener Modell psychologische, organisationale und technische Aufgaben des Wissensmanagement konzeptgeleitet aufeinander beziehen. Communities bilden die Keimzelle des Wissensmanagements und verstärken die Integrationsfunktion des Modells.

Schlüsselwörter: Wissensmanagement, Wissen, Lernen, Communities

Politische Meinung: Die Universität in der Wissensgesellschaft

03 Jul 2005

In einer Veröffentlichung (September 2000) von der Konrad-Adenauer Stiftung geht der Autor Wolfgang Bergsdorf der Frage nach. Welchen Anforderungen müssen sich die Universität und die Studenten in der Wissensgesellschaft stellen? Abschließend stellt er das Gründungskonzept der Uni Erfurt vor.

Kernaussagen:

  • “Die Verabschiedung der Relevanz des Alltagswissens wird der wichtigste Effekt der Wissensgesellschaft sein”, dies erfordert die Bereitschaft zum Lebenslangen Lernen
  • “Gleichzeitig entscheiden die Schnelligkeit des Wandels, die Sensibilität für Zeitdifferenzen und vor allem das Erkennen von Zusammenhängen über die Chancen des Einzelnen auf dem Markt.”
  • “Wissen wird auf Wissen angewandt” und Wissen wird die wichtigste Ressource. So ergibt sich durch die “explosionsartige Vervielfältigung” die Schlussfolgerung, das “Kommunikationskompetenz oder Medienkompetenz so zu Schlüsselqualifikationen in der Wissensgesellschaft werden”, dies erfordert weiterhin eine “maximale Bildung und Ausbildung anzubieten”.
  • “Grundlagen für Kommunikation und Kooperation in einer Gesellschaft müssen geschaffen” werden
  • “Generalisten gefragt” von der Wirtschaft, das bedeutet “heute ist nicht die möglichst frühzeitige und möglichst weit gehende Spezialisierung die beste Vorbereitung auf den Beruf, sondern ein Studium, das dazu befähigt, mit wissenschaftlichen Methoden Probleme zu bewältigen und auf neue Situationen systematisch einzugehen.”

Die Universität in der Wissenschaft

Medien, Informations- und Wissensmanagement:
Potentiale und Einsatzmöglichkeiten an der Universität

02 Jul 2005

Zu diesem Thema fand 20. Januar 2004 eine Informationsveranstaltung an der Uni-Leipzig statt. Dies ist zwar nicht die aktuellste Meldung, jedoch habe ich dazu einige interessante Folien und Ansatzpunkte gefunden, die ich auch im Rahmen meiner Diplomarbeit nutzen kann.

Schwerpunkte die für mich interessant sind:

  • Die Universität in der Wissensgesellschaft: Anforderungen an das Medien-, Informations- und Wissensmanagement, Prof. Dr. Gerhard Heyer [PDF]
  • Die Universität in der Wissensgesellschaft: Technisch- organisatorische Lösungsansätze, Prof. Dr. Klaus-Peter Fähnrich [PDF]
  • Eine Roadmap für die Universität in der Wissensgesellschaft, Prof. Dr. Gerhard Heyer [PDF]
  • Projektübersicht der Universität Leipzig [PDF]
Eine gute Lösung dazu stellt der Multimedia-Dokument Server der Uni Leipzig (Dokumente vom Zeitraum 10/04 - 06/05) dar.

Suche zum Thema Universitäten in der Wissensgesellschaft

Heute wende ich mich dem Thema “Universitäten in der Wissensgesellschaft” zu, dies bedeutet für mich Informationen beschaffen mit Hilfe des Internets und einer gezielten Suche. Die Suche ist sogar erfolgreich gewesen. Ergebnis:

  • mit Google Suchergebnisse 129
  • Yahoo Suchergebnisse 82
Dazu werde ich in den nächsten Tagen die Informationen mit dem höchsten Informationsgehalt auflisten .

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